RING Halle Ludwigshafen/Ring2013

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“Dass wissend würde ein Weib…”

30. Oktober 2012, 20 Uhr, Apostelkirche Hemshof

Wagners »Ring des Nibelungen« als Weltendrama
mit Prof. Peter Steinacker und Hansgünther Heyme

Große Kunstwerke fordern zu immer neuen Deutungen heraus und ihre Wirkungsgeschichte bewegt stets neue Generationen zu anderen Deutungen. Richard Wagners Ring des Nibelungen gehört zweifellos in die Reihe dieser großen Kunstwerke, sodass es eine nie endende Kette der Deutungen des grandiosen Spiels um Liebe und Macht gibt. Doch worum geht es bei diesem Spiel?
An diesem Abend werden verschiedene Deutungsansätze zur Sprache kommen. Geht es im Ring um die ästhetische Kritik des die Welt ruinierenden Kapitalismus, dessen blinde Gier nach dem Gold alles in den Untergang reißt? Geht es um die – trotz Schuld, Verrat und Tod, trotz Götterdämmerung – eigentlich tröstende Botschaft, dass alles Neue nur durch den Untergang des Alten entstehen kann und die Menschen nur dann wirklich frei werden, wenn sie in das polar gespannte Gesetz des Lebendigen einwilligen? Erda klärt Wotan schon im Rheingold über das archetypische Wissen vom Urgesetz des Lebens auf: »Alles, was ist, endet«. Doch: Ist die Götterdämmerung Erlösung oder Untergang?
Hansgünther Heyme, Intendant des Theaters im Pfalzbau Ludwigshafen und Regisseur des RING-Projekts in Ludwigshafen, und Prof. Peter Steinacker, ehemaliger Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen/Nassau und Wagnerkenner, werden über die Parabel vom Ring des Nibelungen in Heymes Inszenierungen sprechen und über damit verbundene Perspektiven diskutieren.

Eintritt frei, Spenden zur Deckung der Unkosten erbeten.

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Eine Koproduktion des Theaters im Pfalzbau Ludwigshafen und der Oper Halle in Kooperation mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

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